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„Das Ortszentrum ist die Visitenkarte“

„Das Ortszentrum ist die Visitenkarte“
Freie Wähler läuteten mit dem politischen Kaffee den Wahlkampfendspurt ein

Pfeffenhausen. In der traditionsreichen Gaststätte „Zur Post“ läuteten die Freien Wähler am Sonntag beim politischen Kaffee den Wahlkampfendspurt ein. Trotz des schönen Wetters kamen viele Besucher, die Gastzimmer und Nebenraum füllten. In den vergangenen Wochen habe sich die Mannschaft der Freien Wähler intensiv mit den Zielen für die Marktgemeinde beschäftigt. „Sie werden sehen, wir haben sehr gute Kandidaten, die ihre Erfahrung und Kompetenz gerne für die Gemeinde einsetzen“, lobte Bürgermeisterkandidatin Christa Popp ihr Team.

Nach der Begrüßung durch dritten Bürgermeister Norbert Zierer hob Landratskandidat Peter Dreier hervor, dass er die drei Landkreiskrankenhäuser erhalten und die notärztliche Versorgung sicherstellen möchte. Die Förderung von Landwirtschaft und Grundwasserschutz stünden ebenso auf der Agenda. Als weitere Ziele nannte Dreier die Erarbeitung und Umsetzung eines regionalen Verkehrskonzeptes sowie den Ausbau des Tourismus als Chance für die Region.

Ortsvorsitzender Martin Gebendorfer, Landratskandidat Peter Dreier, Bürgermeisterkandidatin Christa Popp und dritter Bürgermeister Norbert Zierer (v.l.) freuen sich auf den Wahlkampfendspurt.

Ziel der Freien Wähler ist, die Wohn- und Lebensqualität der Gemeinde Pfeffenhausen zu steigern. Mit verschiedenen Maßnahmen kann dies erreicht werden. Jürgen Ehner zum Beispiel möchte die Gemeinde in der Instandhaltung und Nutzung von gemeindeeigenen Grundstücken und Immobilien als gutes Beispiel vorangehen sehen. Ein besonderes Anliegen von Kandidat Thomas Weichert ist der Erhalt von Ausbildungsplätzen, um den Jugendlichen die Möglichkeit zu gewährleisten, Berufe vor Ort zu erlernen. „Damit die Firmen und Betriebe wettbewerbsfähig bleiben und weiterhin Arbeitsplätze anbieten können, ist der Breitbandausbau für alle Ortsteile notwendig“, ergänzte der selbstständige Schreinermeister Franz Kindsmüller. Reinhold Schrauzer aus Niederhornbach führte den Erhalt und die Verbesserung der Straßen im gesamten Gemeindegebiet als Zielsetzung auf.

Neben dem Ausbau und Erhalt der Infrastruktur ist Bürgermeisterkandidatin Popp vor allem der gesellschaftliche Zusammenhalt in der Gemeinde wichtig. In Kooperation mit den Vereinen und kirchlichen Verbänden will sie das vorhandene Potenzial aktivieren. Im Dialog mit Institutionen, dem Marktgemeinderat und den Mitbürgern möchte sie als Bürgermeisterin die Marktgemeinde zu einer funktionierenden, kommunalen Gemeinschaft weiterentwickeln. Durch ihre berufliche Führungsposition als Leiterin der Kindertagesstätte in Großgundertshausen trage sie seit Jahren Verantwortung und kooperiere mit Behörden, Institutionen und Schulen. „Neben der beruflichen Qualifikation bringe ich eine langjährige kommunalpolitische Erfahrung für das Amt des ersten Bürgermeisters mit“, erklärte Popp. So sei sie seit fast 24 Jahren im Marktgemeinderat und seit zwölf Jahren im Kreistag aktiv.

Ein großes Bedürfnis der Bürgermeisterkandidatin ist die Belebung der Ortsmitte. „Das Ortszentrum soll die Visitenkarte sein, gleichsam die gute Stube“, erklärte die verheiratete Mutter von drei erwachsenen Töchtern. Um dies zu erreichen, möchte sie unter anderem in der Ortsmitte Plätze zum Verweilen schaffen. Um die Lebensqualität zu steigern, strebt Popp die Errichtung von Kommunikationsplätzen an. Sie könne sich beispielsweise einen Lagerfeuerplatz für Jung und Alt vorstellen. Zur Erholung soll eine Kneippanlage beitragen, die sie im Zuge der Umsetzung des Gewässerentwicklungsplanes erstellen möchte. Somit entstünden naturnahe Räume, die als Besuchermagnete dienen. Auch das Angebot einer professionellen Musikförderung in Angliederung an die Musikschule Rottenburg unterstützt dieses Ziel.

„Die enormen Regenfälle im Juni vergangenen Jahres haben gezeigt, dass die Gemeinde in Sachen Hochwasserfreilegung gefordert ist“, setzte die Bürgermeisterkandidatin ihre Ausführungen fort. Um das Schadenspotenzial möglichst niedrig zu halten, sei es unabdingbar, dass Überschwemmungsgebiete von Bebauung freizuhalten sind. Außerdem sei ihr der flächendeckende Grundwasserschutz wichtig. Hier müssten die Gemeinden interkommunal kooperieren. Sauberes Trinkwasser solle auch für die nachfolgenden Generationen zur Verfügung stehen.

Als Kreisrätin des Landkreises Landshut möchte sich Popp dafür stark machen, dass die vom Landkreis geführten Radtouren wieder eingeführt werden und der Kreis in das EU-Förderprogramm ELER aufgenommen wird. Dadurch können Gemeinden und auch Privatpersonen größere Projekte in Angriff nehmen. „Der Nachbarlandkreis Kelheim schöpft schon seit Jahren aus diesem Fördertopf“, berichtete Popp.

Nach der Wahlaufklärung durch Dr. Markus Schlattmann stellten sich die Kreistagskandidaten Christa Popp, Norbert Zierer sowie Simon Söder für die Jungen Wähler vor. Unisono erklärten sie, dass sie den Landratskandidaten Peter Dreier gerne an der Spitze des Landkreises Landshut sähen und baten daher um Unterstützung.