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Infofahrt 2014


Zehentstadel zum Vorbild
Freie Wähler zu Besuch in der „neuen Mitte“ Trains

Pfeffenhausen. Der Ortsverband der Freien Wähler besichtigte vor Kurzem die neue Dorfmitte der Gemeinde Train im Landkreis Kelheim. Mit der Sanierung des Zehentstadels hat die Kommune Räumlichkeiten geschaffen, die auf vielfältige Weise für das gesellschaftliche Leben genutzt werden können.

Bürgermeister Gerhard Zeitler führte die Mitglieder des Ortsverbands durch die Räume des im Zuge der Dorferneuerung sanierten Stadls im Ortskern. „Mit der teilweisen Restaurierung und Neugestaltung des historischen Gebäudes, bei dessen Umsetzung auch zahlreiche regionale Handwerksbetriebe beteiligt waren, entstand für unsere Gemeinde ein Bürgerhaus für kulturelle und soziale Zwecke“, erklärte der Gemeindechef. Mit dem Fürstbischof-Eckher-Saal, musischen Funktionsräumen und einem Ausstellungskonzept sei der notwendige Platz für Kunst und Kultur geschaffen worden. „Dank einer mobilen Bühne, der individuellen Beleuchtung, eines hochwertigen Beamers und einer guten Beschallungsanlage wird der Saal für verschiedene Veranstaltungen genutzt“, fuhr Zeitler fort.
Für das im Gemeindebesitz befindliche Areal der ehemaligen Schlossbrauerei, das rund drei Hektar umfasst, erstellte die Kommune den Bebauungsplan „Schlossplatz“. Für die Bürger soll eine Naherholungsinsel entstehen. Verbindungswege sind teilweise schon angelegt worden. Kinder und Familien nutzen im Winter bereits den Schlittenhügel und die Eisfläche. Für die künftige Entwicklung haben die Gemeindeverantwortlichen langfristige Ziele formuliert, die sie zusammen mit den Bürgern realisieren wollen.

Das Projekt wurde aufgrund seiner regionalen Bedeutung von der Bayerischen Staatsregierung und der Europäischen Union mit Mitteln der Dorferneuerung und aus der EU-Initiative „Leader“ gefördert. Die FW sahen den Zehentstadel als mögliches Vorbild für die Pfeffenhausener Hopfenhalle: Da der Landkreis Landshut auch Leaderregion werden will, bestünde für die Marktgemeinde die Möglichkeit, mit Hilfe des europäischen Förderprogramms leerstehende Gebäude einer Nutzung zuzuführen, waren sich die FW einig. Der Ortsverband sieht für die ehemalige Hopfensiegelgemeinde die Chance, mit der Hopfenhalle, die bereits im Besitz der Gemeinde ist, in dieses Förderprogramm aufgenommen zu werden. „Die Lage des Gebäudes mit dem angrenzenden Verschönerungsberg und der guten Parkplatzsituation bietet eine gute Voraussetzung für ein ähnliches Projekt, wie es in Train geschaffen wurde“, war man der Ansicht.
Nach der Besichtigung des Stadls setzte die Besuchergruppe ihre Infofahrt in der Hopfenveredelungsanstalt St. Johann fort.


Die Besuchergruppe der FW Pfeffenhausen mit Bürgermeister Gerhard Zeitler.